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Der „fliegende Teppich“

      06.-09. Juni 2014

Kloster Volkenroda/Südharz

Der „Fliegende Teppich“ dient als Bild und Abflugsort für eigene ästhetische Experimente, die sowohl im „Schwarm“ der Gruppe als auch in Atelierzeiten selbstbestimmt entwickelt werden und entstehen. Ästhetik bedeutet den Zusammenhang von eigenem Wahrnehmen und Gestalten. Das erproben wir durch Geschmacksproben und eigenes Kochen. Aber auch durch kreative Gestaltungen in anderen Medien. Es gibt keinen Leistungsdruck und keine Zielvorgaben. Wohl aber die Freude, gemeinsam auf dem Teppich abzuheben, selber zu probieren, neue Gestaltungen und Erfahrungen zu wagen.

Geleitet und begleitet von Annegret Zander und Christoph Riemer

"fliegende Pfannkuchen"

Freitagabend
Flughut
Mesmerismus

unermüdliche Hingabe
Luftikus
Dialekt-Tick
Es muss schon mit der Luft verbunden sein
Flugfähig
Bis er schließlich flog
'Flugdinosaurier
interessantes Fahrrad
Hoffentlich find i mei Ruh

Samstagmorgen
Auftrieb
Departure
Air Volkenroda
nach durchkämpfter Nacht mit der Form wachsende Flügel
dreambetweenmysoundmachine
Weben und schweben
wie sich die Tüten gerne sehen
Luftquallen
Kontrolle abgeben
Gut Flu!
Fliegende Tüten
Tütenwechsel!

Samstagabend
aus Licht und Duft
Konturen
Knissstern
Lachen bis das Schwere weicht
Mitwind
Gewebe
Berührt und das ist gut
Bevor du das letzte Mal kommst…
Ich sehe nur ein Teil und es ist doch das Ganze

Lautes Rascheln durchwebt den Raum
Das Bild ist fertig.

Sonntagabend
Durchtrennung
A source of great pleasure
Feuerhauch und Eisfingerhut
und und und
Wasserverbindung
wenn Hummeln bummeln, dann ist Sonntag
ohne zu
I wanted to do what I wanted to do
ein gegenüber sein
HagaiTamir
Eiswürfel

Pfingstsonntag:
Pfingstausflug
Leere erlaubt
Freudiges Vogelzwitschern
Zu/vor/rein/weg/durch/ab/ver - Lassen-Haltung
Ist mein Teppich flugfähig?
Vielleicht sollte ich mal Jakob und die Himmelsleiter gegen die Angst vorm Fliegen versuchen!
Yes
Vorm Wind
Tandemsprung
Luftelement

Montagmorgen – Resonanzen auf die Arbeiten
Menschen müssen Lieben heißen
Es gibt auf Erden nicht nur die Eine
Entfesselt in dir weben als Freiform
Den Atemflug in den Dingen gefunden
bunt
so leicht möchte ich manchmal sein in Gemeinschaft
so zart, flügelzart
im Stein meine Form verborgen
das verborgene Wesen

   

Von der sonntagsfreude

wir liegen unter dem großen baum
über unseren köpfen tanzt vergnüglich
die heilige ruach
wünsche und träume verweben sich
zu einem teppich aus goldenen fäden
und während die fliegen fliegen
und sich die menschen im menschsein üben
hummeln die hummeln
weil sonntag ist
ab und zu verirrt sich eine von ihnen
in den bauch eines schmetterlings
wo sie für große verwirrung sorgt
und zum flug
in himmlische höhen anstiftet
in diesem ganzen heiteren reigen
und fröhlichen ringen
wundert es kaum
dass ich mir das leben ergreife
nicht gewillt es je wieder loszulassen

Claudia K