Irritationen

Mit anderen Worten:

 Sich ärgern, sich wundern, stehen bleiben, uberrascht sein
Wunsch nach Kontinuität
IrreTation
Das gefällt mir nicht
Das Gewohnte wird ungewohnt
Das Unerwartete passiert
Bewegen
iTATi
wenn das Fremde sich wehrt, es mir zu einem Vertrauten
machen
zum Perspektivwechsel motivierend
Verblüffung
Schwerer Ausnahmefehler‐ bitte neu starten
Unerwartete Störung
Kontinuitätsbruch – Innehalten – Abwägen
Unterbrechung
Salzlastig
Komisch
Unerwartetes
Weckruf
Konfrontation mit dem Unbekannten
Plötzlicher Einschlag
Verstörung


Assoziationen zum Sommeratelierthema 2013

Irritation  heißt Reizung, Sie  wird als lästige Störung erlebt, die schnell beseitigt werden soll. Aber ohne Reizung ist  keine Entwicklung statt möglich. Welche Haltung hilft Irritationen positiv zu erleben und daraus etwas zu machen? „Irritiere nicht Andere, irritiere dich Selbst“(Frank Zappa). Was meinst Peter Rühmkorf, wenn er  schreibt: „Patient braucht nicht Ruhe, Patient braucht Reize!“ Wie lassen sich die Reizungen kreativ auf nehmen und ins schöpferische Spiel bringen?

Ohne Irritation keine Evolution


„Irritation“

Aus dem Lateinwörterbuch:

„irritatio“                            =             Reizung,  Anreiz

„irritabilis“                          =             reizbar

„irritamen“                        =             Reizmittel

„irritator“                            =             Reizer

„irrito“                                 =             aufregen, erregen/verursachen;  herbeiführen (Z.B. den Krieg) ;             aufreizen       

                                                         zu etwas; reizen/ erbittern

                                                               und: ungültig machen; zunichte machen; brechen (Verträge)

„irritus“                               =             ungültig, vergeblich, ohne Erfolg

„irritum“                             =             Misserfolg

Andere Worte und Assoziationen von mir:

„das bringt mich völlig aus dem Konzept“    -   „was soll das denn…???“   -   ein ausdrucksstarkes: „häää…???“

„ich komme ins Stocken“   -   vielleicht auch ein gedehntes „Ööööööh…???!“

„ich bin durcheinander“

„Reizend!!!---???“

„aus der Spur“

„ich muss mich neu orientieren“   -  „bin desorientiert“   -   „ich kenn mich nicht mehr aus!!“

Störung eines gewohnten/vertrauten Ablaufes

Etwas Unpassendes am unpassenden Ort    -  z.B.: der Antiputin-Song in der orthodoxen Kathedrale

                                                                                 Oder:   der Papst im Bundestag

Das kann natürlich eine neue Perspektive öffnen!

Die Occupy-Bewegung

Die Aktionen bei der „Versteckten Kamera“

Lautes Kindergebrabbel während ich ohne Konzept „versuche“  zu predigen

Reaktionen auf Irritation: Verärgerung / Abwehr / Ironie / Sarkasmus / Agressivität  / Hautausschlag  / Allergie

 

Was mir aus der Lateinrecherche auffiel: der wohl fließende Übergang von „Reiz „und „Anreiz“ zu „ungültig machen“  -  oder gar „Misserfolg“.  Vielleicht liegt hier einer der Gründe, weshalb Irritationen normalerweise nicht so geschätzt werden.

                                                                               

   Gabriele Henriette Panning 15. 08. 12
 www.gabriele-panning.de


wenn etwas nicht so ist  wie immer, wie ich es erwartet habe, ein Raum, ein gewohnter Ablauf, ein Ritual, ein Verhältnis zu jemandem, ein Geschmack, ein Gefühl, dann kann das schon irritierend sein. Mich interessieren die minimalen Abweichungen, die einen zum Innehalten bringen. Zum Lachen, zum Nachdenken. Stutzen und staunen. Ahhh - etwas ist anders. Wie kommt `s? 

Faszinierend finde ich zu sehen, wie Ameisen die kleinen Hindernisse, die man in ihre Straße legt  umgehen, ohne die Richtung zu ändern. Sie haben ein "Fernziel", das sie in jedem Fall erreichen. Für mich sind solche kleinen Irritationen aber glücklicherweise meistens anregend und es kann schon sein, dass ich dabei ein "Fernziel" aus den Augen verliere.

 

 Gabi


Irritationen? Mein Chef hat mich letzte Woche kurz irritiert. Ich musste Fotos von einem magersüchtigen Mädel ausdrucken, und er hat die Überschrift "Germany´s Next Topmodel" unter die Fotos gemogelt. Die fand ich dann, als ich die Fotos aus dem Drucker holte. 

Demnach: Irritation = eine Störung, Verunsicherung, die ein Innehalten, eine Überprüfung, der eigenen Position und Wahrnehmung bewirkt


Esther


Irritation - für mich ein sperriges Wort; da springt nicht gleich innerlich etwas an. Ich helfe mir, indem ich täglich Irritationen aufschreibe.

 

Ich habe von Gründonnerstag bis Osterdienstag die Tage mit meinem Besuch bei Konzerten, Ausstellungen, Messen, Spaziergängen, Gesprächen, gemeinsamem Kochen und Essen genossen, und dann stelle ich heute mal wieder meinen Computer an, und da sind fast 50 e-mails aufgelaufen... Irritation! Ärger! Fühle ich mich jetzt schuldig, weil ich nur gefeiert habe? Haben die anderen nicht gefeiert? Irritation kann zu Paüschalurteilen verleiten.

 

Auf der Suche nach einer Osternachtliturgie am Samstagabend landeten wir im Mariendom in der kroatischen Osternachtfeier. Wir fanden gerade noch einen Stehplatz und um uns herum kamen immer noch Gruppen von jungen Männern herein, mit denen wir andächtig 2 1/2 Stunden feierten. Solchen Gruppen mit den schwarzen Kapuzenshirts begegne ich sonst nicht gern alleine am späten Abend. Irritation! Erstaunen! Irritation deckt Vorurteile auf.

 

Gerade las ich in der mail einer Freundin "Wir müssen neue Choreographien für die Festtage erfinden" Ich stutzte. Ein neuer, irritierender Gedanke. Ich beschließe, gleich nachher einmal die Choreographie meiner Ostertage aufzuzeichnen. Irritation kann Neues öffnen.

 

Giacometti sagt in dem Film in der Kunsthalle: "Kunst bedeutet Scheitern...... Überhaupt kommen wir erst durchs Scheitern zur Wahrheit ."

Irritiert! Innehalten! Stop - mal nachdenken.... Dranbleiben......Versuchen.... Mir fällt ein: Gabs nicht mal die Ausschreibung für den Playing Arts Award "Grandios scheitern"? Wenig, bis keine Resonanz hatte er? Jetzt gibt es eine Video-Ausstellung in der Kunsthalle "Besser scheitern" ...Was soll das nun schon wieder!....

Die Musiken,die mich in letzter ZeiT irritiert haben, gibt es leider nicht auf CD, kann ich also nicht mitbringen, trotzdem will ich sie als Anregung nennen. Sie haben mich durch ihre Fremdheit irritiert, neue Hörerlebnisse ermöglicht, die mich tief bewegt haben. Ein Klavierkonzert im Bucerius-Kunstforum mit Werken der russischen Futuristen bzw Avangardisten wie Alexander Mossolow, Alexander Skrjabin, Arthur Lourié, Wladimir Deschewow, Leonid Polowinkin - von denen ich außer Skrjabin keinen kannte. Und dann war da noch Bernd Alois Zimmermann "Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne" Ekklesiastische Aktion für zwei Sprecher, Bariton-Solo und Orchester - der Text, der in die Musik gesprochen wurde war "Der Großinquisitor" von Dostojewski.

Künstler und Künstlerin: Giacometti habe ich schon erwähnt; er geht mir immer noch nach mit seiner Frage, was wir wirklich mit unseren Augen wahrnehmen. Jetzt Franz Erhard Walther in der Kunsthalle mit seiner irritierenden Frage "was ist eigentlich "das Werk" des Künstlers?" Schließlich die Künstlerin Ellen Altfest,  die 13 Monate draußen bei einem umgefallenen Baum verbrachte, davon viele Wochen bei Frost, um einen Teil des Stammes des umgefallenen Baumes abzubilden. Er enthielt für sie unendlich viele Informationen, von denen sie keine auslassen durfte. Sie fühlte eine tiefe Verbindung mit dem Baum. Die ganze Aktion bezeichnet sie selbst als Purification.

Bibelstelle: Da ich sehr mit der Bombardierung Hamburgs vor 70 Jahren beschäftigt bin, die die Engländer "Action Gomorrha" nannten, habe ich mich noch einmal in diese verwirrende Geschichte begeben. Ein Vers stieß mir besonders auf: Lot, der die fremden Engel in sein Haus aufgenommen hat, deren Herausgabe das Volk auf der Straße forderte, "ging zu ihnen vor die Tür und schloß die Tür hinter sich zu und sprach: Ach liebe Brüder, tut nicht übel! Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Mann; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Daches gekommen. (1.Mose 19,6-8)

Das andere ist ein kleiner Vers bei Markus 11,12. "Und  am nächsten Tag, als sie von Bethanien weggingen, hungerte ihn". Die schweizer Neutestamentlerin Luzia Sutter-Rehmann  zeigte beim Kichentag in der feministischen Basisuniversität sehr eindrücklich, welche

Folgen das Uberlesen dieses Verses in der Auslegungsgeschichte hatte - die Perikope wurde antijüdisch gelesen - . Mit ihrer Hermeneutik des Hungers erschloß Frau Sutter-Rehmann ganz neue Horizonte: Hungersnot zu Jesu Zeiten in Palästina - `'Tempelreinigung' als Hungerrevolte - Verfluchung als Wut über den Mangel.

Brigitte


Irritation ist zunächst ein medizinischer Begriff und meint eine Reizung eines Nervs. Wenn Nerven nicht gereizt - irritiert - werden, dann passiert nichts, keine Wahrnehmung, gar nichts. Irritieren meint dann "unsicher machen, verwirren". Wir brauchen also Irritation um überhaupt wahrnehmen zu können und wir brauchen das Irritiert-Werden um in unseren Gewohnheiten unsicher gemacht zu werden. Das eröffnet uns dann neue Blickwinkel.

Für Playing Arts heißt das Entscheidende: Wie kann ich mich selbst noch irritieren? Wie kann ich mich selbst so weit verunsichern, dass ich mich nicht verängstigt zurückziehe, sondern im Gegenteil die neue Weltansicht als Anregung nehmen kann. so entsteht Neues.

Rainer


Irritationen beleben mein Leben, fordern mich heraus und halten mich in Bewegung. Täglich begleite ich Menschen, deren Verhalten von vielen als irritierend empfunden wird, da es oft nicht der sogenannten Norm entspricht. Ich empfinde genau dieses als Bereicherung, da es mir die Möglichkeit schenkt, auch selber ungewöhnliche und kreative Ideen zu entwickeln und neue Wege zu gehen.
Na ja, und mein
"Spiel mit der Kunst" irritiert mich auch immer wieder neu, wie es sich entwickelt, und wie auf einmal etwas vollkommen anderes als gedacht entsteht. Das ist einfach wunderbar.

Sigrid


ich mache meine Terrasse sauber für das Frühjahr, komme eine halbe Stunde später aus der Dusche und alles ist weiß verschneit

im Kunstverein steht ein riesiger begehbarer kaputter Pappkarton, sonst fast nichts, außer wenigen Zeichnungen an den Wänden, die aussehen, als kämen sie aus meinem Altpapier
Ulrike St.


Zu Irritation fällt mir der beruhigendbeunruhigende Satz ein

Wer lebt, stört.

Tankret Dorst

 

Noch herausfordernder finde ich ihn allerdings mit einer kleinen Erweiterung

Wer lebt, stört sich selbst.

Da kann es richtig spannend werden - selbstirritation als Lebenszeichen.

Eva Maria B.


Es weckt meine Lust am Widerspruch und ich muss wahrhaftig überlegen, ob ich nicht lieber in Ruhe gelassen, als irritiert werde. Sagen wir mal so: alles zu seiner Zeit, vor allem für die Ü80erin. Dabei weiss ich natürlich genau, wie lebenswichtig Irritationen und Selbstirritationen für mich sind - als wohldosierte Reize. Das mit der Dosis ist genau die angesagte Übung.

Allerdings gilt auch für mich nach wie vor auch die alte Selbsterfahrungsgruppenregel "Störungen haben Vorrang".

Mir ist ein Gedicht eingefallen von Eva Strittmatter, das berichtet von einem Irritationsgewinn. Es ist zwar ein wenig hölzern und belehrend -  ich tu's dennoch mal in den Anhang.

Und: es sieht so aus, als sei der Weg vom lateinischen IRRITUM zum deutschen IRRTUM ganz kurz, aber auch da gilt ja wohl, dass ein Irrtum nicht notwendig einen  Misserfolg bedeutet; und wenn es zunächst so aussieht, bringt womöglich der zweite Blick den Erfolg an den Tag - wie z.B. bei der Erfindung des Frottee durch einen Defekt in der Mechanik des Webstuhls: der reparierende Mechaniker war entzückt, wie gut er seine ölverschmierten Hände an Lappen der Fehlproduktion mit den herausgezogenen Fäden säubern konnte.

Ausserdem: wenn ich mich VERirre, finde ich vielleicht das verzauberte Schloss im Wald oder die blaue Blume und dann geht's überhaupt erst richtig los.


Ruth Bärbel

Eva Strittmatter

Gegen Gewohnheit

Heut bin ich von meinem gewohnten Gang

Durch die Wiesen abgekommen

Und habe den jenseits liegenden Hang

Des Tals in Besitz genommen.

Zwischen Windhalm, Wolfsmilch und Wegerich

Standen Stiefmütterchen im Kraut.

Am ersten September und sommerlich!

Der Hügel war ganz überblaut

Von einem Wunder, das keiner sah.

Auch ich hätt es nicht gesehen

Ohne den Zufall, der mir geschah.

Sonst würde ich hier nie gehen.

Ich wurde von andern Menschen gestört

Bei meinem üblichen Morgengang.

Und ich war zornig und dachte: Gehört

Mir das Tal nicht allein und schon lang?

Was wollen sie hier zu so früher Stunde?

Ich brauche den Platz. Sie nicht.

Und dabei, wie ich die Wiese umrunde,

Verwandelt sich der Verzicht

In großen Gewinn. So ist es im Leben:

Gewohnheit hält uns zurück.

Und manches Mal sind wir ganz dicht daneben

Und gehn doch vorbei am Glück.

ich bin heute(21.06.2013) bei meiner Frühstückslektüre auf die Geschichte von der Heilung des Gichtbrüchigen (Mk.12,1-12) gestoßen, in der scheint's diverse Mitwirkende irrtiert wurden, was einen heilenden Effekt hatte. Dazu bietet mein Buch ein Gedicht von Seamus Heaney:

Das Oberlicht
Du warst für Oberlichter. Ich war sehr dagegen,
Die feste Pechkieferverschalung anzusägen.
Ich mochte es niedrig, zu, das klaustrophil-
Beengte Nest-unter-dem-Dach-Gefühl.
Ich mochte diese Pulvertrockeinheit,
Den deckeldichten Sitz der alten Decke.
Unter ihr war's wie unter Kuh und Glucke.
Das Schieferdach hielt warm wie schwarzes Ried.

Doch als der Schiefer wegkam, trat ein schöner
Verschwenderischer Himmel ein, Erstaunen kündend.
Tagelang fühlte ich mich wie ein Bewohner
Des Hauses, wo der Mann, der an der Gicht litt,
Durch's Dach hinabgelassen wurde, seine Sünden
Verziehen bekam, genas, sein Bett nahm und davonschritt.

 


Irritationen sind mir etwas unangenehmes erstmal, eben nicht reizend-reizvoll, sondern reizend-juckend. 

Ich neige dazu, sie nicht bewusst ins Auge kriegen zu wollen, sie haben gelegentlich was verstörendes. 

Kleinkram, aber schon mit Bedeutung. Da nehmen wir den Flachmannkäufer an der REWE-Kasse, der hinter mir in der Schlange steht und der von dem gewohnten Flachmann-Käufer-Muster so verstörend abweicht. Die teure schwarze Designerbrille im feinen Gesicht, das vom Suff noch lange nicht hinüber ist, aber unten aus dem Anorak staken schon die dünnen Alkibeinchen. Und dann stellt sich der angeschossene Denker zu den anderen Zerstörten vor den REWE... mein Vorurteile verrutschen da. Das kann mich beschäftigen. Ein bißchen was von Fremdschämen.. und Scham und Irritation gehören wohl zusammen, wie genau, das weiß ich nicht recht. 

 

Irritation, das ist aber schon noch Reizung. Beim Augenarzt gibt es da noch Tropfen: sie lässt sich beruhigen, diese Reizung. Und wo beginnt hinter der Irritation das Trauma, die Verletzung? Wann wird aus dem leichten verstört sein ein schweres Verstörtsein mit Folgen?

 

Ute im gespräch mit Christoph
 


Es hat ja was mit Erwartungen zu tun – ohne, dass ich erwarte, dass etwas in einer bestimmten Art und Weise passiert, mir widerfährt, sich mir eröffnet, ich selbst tue usw.... kann ja nichts geschehen, was dem nicht entspricht. Der ERWARTUNGSHORIZONT ist also der Normalzustand meiner inneren und äußeren Bewegungen vor dem sich das UNERWARTETe eröffnet/ereignet. Aber – und das scheint mir doch das Entscheidende – wenn ich nicht wahrnehme, mich dem nicht öffne, mich dem nicht stelle, dann zieht es an mir vorbei oder macht mich IRRE (setzt also diejenigen Mechanismen außer Kraft mit denen ich NORMALERWEISE dieser Welt und mir begegne). Wenn ich NICHTS erwarte, kann auch nichts abweichen. Nur: die Abweichung verändert und bringt NEUES hervor. Wenn schon – denn schon!  

Liebe Grüße aus Wiesbaden!

Wiebke


Irritationen:

Ich muss festellen, zur Zeit irritiert mich wenig - außer die Vorstellung auch mal so endlos alt zu werden wie meine Mutter (98) - das aber ohne die gute Pension und lediglich in der gesetzlichen Krankenkasse.

Aber ich übe, mich davon nicht ins Bockshorn jagen zu klassen!!!

 

Heute bin ich wieder mal an den Irrsinn erinnert worden, der mit Fracking getrieben wird und in N-Deutschland schon läuft, es gibt schon mit Benzol verseuchte Menschen in dieser Gegend!!!

Das ist allerdings mehr als eine Irritation - ich bin empört, daß das möglich gemacht wird. Meine  Empörung soll demnächst in Handlung übergehen.

Gabriele Fr.