„Playing Arts auf Pilgerwegen“
4 - 7. Juni 2012
mit Marion Jablonski + Wolfgang Wesenberg

Montagabend
Mut zur Lücke
Dies ist ein guter Ort zum Spielen
Fülle
Türen öffnen und klare Quellen finden
Geh aus mein Herz
Am Ufer der Oder

Dienstagmorgen
Erfüllt
Feucht aber nicht durchnässt
Weitergehen
Üppig grüner Regen
Loslassen – losgehen
Körper schon im Traum

Dienstagabend
Gefüllt – gefühlt
Der magische Moment
Humpelnd freudig erwachen
Freies Feld Baum
Abstiege gehören dazu
Wunderland ist überall voll Leben

Mittwochmorgen
Rasen - Resonanz - räsonieren
Ein Weg entfaltet sich
Sich mit dem Himmel verbinden
Beherbergt sein
Sinnesrausch im Bewegungsfluss
Gehen lassen

Mittwochabend
Holunderfrisches Ja
Endlich und anfänglich
Bewegt „Ja“ sagen können
Lichtlust
Einfach anders machen
Zeitlos wie im Traum

Donnerstagmorgen
Ahnen und vertrauen, nicht vorhersehen
Viele Träume nun von Kirchenräumen
Blasen gebläht
Ich wage zu wachsen
Sonnenlicht
Jeder ist ein Künstlerin

Pilgern

 

Einen Weg gehen,

wahrnehmen,

aufnehmen,

mitnehmen,

loslassen,

einfach gehen.

Kleist treffen und Hubert, Beuys und Frau Scheffler,

sich sammeln, verloren gehen und aufgesammelt werden,

Weggefährten haben und Wohngemeinschaft genießen.

Ich sage mir : ‚Tritt zurück, geh voran.’

Alles ist da,

immer,

wo auch immer.

 

Vertraue Dich dem Lebensfluss an

und genieße

die wundervollen Begegnungen

und berührenden Geschehnisse,

die folgen.

Sich wagen - mal dran drehen.
 

   
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