Playing Arts + Spiritualität
"Wieviel Heimat braucht der Mensch -  wieviel Fremdheit verträgt er?"
27.-29.4.2012
Benediktinerinnen Abtei Kloster Burg Dinklage

Wie viel Heimat braucht der Mensch -  wie viel Fremdheit verträgt er?Kulturelle und spirituelle Beheimatung  muss nicht statisch gedacht werden, sondern kann auch als fortwährende Bewegung und Veränderung verstanden und praktiziert werden. Trotzdem scheint man das Gefühl einer Geheimhaltung zu brauchen. Was aber ist dafür nötig, um sich zuhause /beheimatet zu fühlen? Welche Merkmale sind subjektiv dafür von Bedeutung? Will man einen Ort finden, an dem man tief und frei durchatmen kann? Oder  geht es nicht so sehr darum, einen speziellen Ort zu suchen, sondern vielleicht eher eine spezifische Haltung zu entwickeln? Gibt es möglicherweise Bewegungs- und Lebensweisen zwischen solchen Polen, die die Extrema von Heimat und Heimatlosigkeit vermeiden und sich etwa nomadisch orientieren?


 

Eigene Worte für Heimat/Fremdheit
Wunschvorstellung
Suche /überwinden
orientierungslos /Heimat wird Fremdwort
löst sich vom Raum
wird zur Person
bist am Ende nur Du selbst
Selbstverständlichkeit/Zurückweisung
wohlfühlen /Abstand halten
Geliebt werden,
Nestwärme
warme, liebevolle Umgebung
Gemütlichkeit
Geselligkeit/Neues kennen lernen

Ausprobieren
Schlendern
neue Menschen,
neue Kulturen und Geschmäcker
Offenheit und Geselligkeit
Hier sein
dazu gehören
Ruhe haben
Sicherheit/abseits
orientierungslos
einsam
WARM
Das schmeckt mir
Hier werde ich verstanden
wie Hühnersuppe

zu finden
zu hinterfragen
zu fühlen
zu leben
intensiv und wahr
in der Müdigkeit
wächst das Fremdsein
Heimatlied
Heimatland
Heimatliebe
mit der sorbischen Tracht
wächst die Last
Vertrautheit/Unsicherheit
Zimt pur/Kalt
das schmeckt mir nicht
abgelehnt
außen vor
grüner Koriander
Wärme
Geborgenheit
Gemeinschaft/verloren
verlassen
abgesondert
unverstanden
abgelehnt
außerhalb der Norm
immer auf’s Neue
   
RESONANZWORTE
Freitag Nachmittag

Fern ganz nah ganz fremd
Hier sein bei Benedikt
Einlassen
Lebendige Fülle
Ganz da sein
Schicht im Schacht
Vielfalt und Flohmarkt
Bäume im Wasser mit Frühlingsgrassonnenstrahlen
In der Liebe verbinden sich Heimaten
Ankommen annähern
Verwurzeln
Kindheit
Woher kommt mir Heimat?
RESONANZWORTE
Samstag Morgen
Geschmacksache
Späte Vielfalt im Gaumen und Raum erkunden
Feine Nuancen des Schmeckens entwickeln sich
Experimentieren
Dann muss man hupen
Anbeißende Spurensuche
Verstandensein im nicht - Beheimatet- sein
Verknüpfungen schmecken
Geschmacks- und geruchneutral
Vertreibung wuchert über Generationen
Aufstriche von gelb bis grün, verschiedene Landschaften, Regionen, Neuland
Auf dem Boden sitzend teilen
Die seltsamen Wege der Freundschaften
Bodengelage

RESONANZWORTE

Samstag Mittag
Red lines and dead lines
Friss- be(e)
Was steckt darin
Die Zeitung umgarnt die Information
Set the house in fire
Wieviel Heimat nimmt man mit
Gefangen
Noch wächst der Baum
Entschärft
Stadtplanung
Verblicht verhautet herausgelesen
Blind sein trotz Bildung
Poesie

RESONANZWORTE

Sonntag Morgen
Die Heimat fliegen lassen
Pulsierend auf Wanderschaft sein
Durchatmen
Hebel umlegen
auo – Unstimmigkeit im Kreuzbein'
Grenzüberschreitungen – Zuschreibungen, Pro und Contra loslassen
Dichte im Hier und Jetzt
Es füllt sich allmählich
Und dann es im Arm
Schon vorbei
So viele Rosinen
Innere Heimat gefunden
Plötzlich ist Freiheit das Thema

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"So entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat."
Ernst Bloch

Flyer/Einladung PDF>>>


Resonanzen der Teilnehmenden auf das Seminar / die Webdoku

loslassen und Ausschau halten

Mein Papagei sagt:
"Ich kann mich ewig binden und hab dennoch Flügel!"


Es ist eine Fülle, die mich anregt weiter an dem Thema zu arbeiten