Playing Arts Symposion
Netzwerktreffen 28.-30.10.2011

im ebz Bad Orb

 

Verlaufsmomente >>>PDF
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Freitag28.10.2011  
 Einstiegsworkshop: Das verwandelte Objekt

 

Resonanzworte, Freitag abends:

 

Abgewickelt

nicht zu fassen

Windspiel

wohin weht was?

Es fängt so harmlos an

da dringt das Licht ein

damit ich dich besser hören kann

Spaß machts erst, wenn jemand die Planung stört

Verausgabungsschönheit

die berühmte Kotztüte

plötzlich wo anders gelandet

Sehnsuchtsknistern

Luftraum

gehört das auch dazu?

mehr Platz als die Freiheitsstatue

leicht, flüchtig und fragil


Dialog 1 Offenheit mit Prof. Dr. Anna Dorothea Brockmann/Bremen

Offenheit, -  wenn sie sich als leiblich - sinnlicher, als  sozialer und  mentaler Zustand einstellt  -,  erlebe ich als eine  fließende,  fein vibrierende,  zuweilen flüchtige und irritierbare, vor allem inspirierende Athmosphäre, - in mir, mit mir  und zwischen mir und einem, vielen anderen.

Offenheit ist in meinem Erleben ein fragiler Zustand :  Lange Weile, Musse, Humor, Fantasie, Unnützes, Zweckfreiheit und ein weiter innerer und äußerer  Horizont  füttern und erweitern ihn.    Erwartungen, Fest - Stellungen,  Vor - Stellungen,  selbstkritische Bedenken ....Sollen,  Haben und Fest - Halten     trocknen den offenen Fluss aus...

 


spirtuelle Garküche zum Thema Offenheit:
   

Samstag 30.10.2011
Performativer Impuls von Annegret in der Playing-Arts Küche  
 

Mobile Akademie 1: Projektvorstellung im Dialog

Christoph Goy: "Dr. Jekyll & Mr. Hyde (Schattenkämpfe)
Schauspiel nach R. L. Stevenson
Eigenes Spiel: bearbeiten des klassischen Textes
Spiel mit den anderen: Bearbeiten lassen durch die Jugendlichen, Entwickeln von abstrakten Szenen zu Themen: Warum handelt man gegen sein Gewissen, warum hat man Angst seinem Mr. Hyde ins Gesicht zu sehen? Wo begegnet man überall Mr. Hyde? Vorstellungen vor einem Publikum.

 


Anna Dorothea Brockmann:

Hände sind das erste schöpferísche Organ eines Menschen.
Sie zeigen in ihren Bewegungen und Berührungen eine originäre, kinästhetische Sprache.
Anna Dorothea Brockmann und Marie Luise Geiß bieten Anregungen, diese Sprache zu lesen...

 
Sprechende Hände
Anna Dorothea Brockmann, Marie Luise Geiß
Verlag Pro Business Berlin,  2011
ISBN    978 - 3 - 86805 - 840 - 6

mehr als PDF>>>

Gabriele Panning: Roter faden on tour

3000 km fahren, liebe Menschen treffen und tolle Landschaften sehen ist das eine… an ausgewählten Orten einen roten Faden hinterlassen das Andere. Fotografisch dokumentiert ergibt sich eine rote-faden-spur quer durch Südeuropa  -  ich lege eine Spur  -   ich bin auf der Spur, auf meiner Spur  -    ich navigiere mich  -  und an die losen Enden lässt sich anknüpfen. Und: es wurde die Abschiedsfahrt für dieses Auto.

 

   

Annegret Zander: Practice aging geht weiter

Silvia Häfele: "Erbschaftsangelegenheiten"
Projektstart jetzt mit Ziel einer Öffentlichkeitsbeteiligung''
Hilfsmittel: Karton DinA 6



Das hat er von mir geerbt.- Hier ist es der Kopfschmerz
Eine/r erbt, eine/r vererbt.
Was oder wer ist dazwischen?


Claudia Kautzmann: "the crash and life goes on"
Lebensspur neuentdeckt

fractur

blaue inseln
feuerwolken und
mondlicht das die
liebe weckt
zwischen
ungeborgenem und
zerbrochenem seelenheil
sammle ich bruchstücke
mühsam klaube ich
die splitter deines
DU`s
zusammen
innen und aussen
neu ausloten
wie weit das leben trägt
ich im umbruch

da kann ein tanz draus werden

ins offene
trifft ins herz
erfindet worte
lebendig warm
und ich finde
verausgabungsschönheit
wieder und
räkele mich genussvoll
in der zeit
die ich habe


DU in mir

diese sehnsucht

und die leidenschaft für das leben

ist alles in mir

diese kraftquelle

die leicht macht

und zum tanz auf den klippen ruft

die mich windet mit blättersegen

in mir

in mir

in mir

und ich lausche befriedet

diesem unauslöschlichen

DU 

blaugewölktes

aufgelöst und losgelöst

heilig heilig heilig

eine wolke lang

und immerdar und immerdar

wispert es im buchensang

ck2.november 2011


Katarina Poetzsch-Meinhardt / zeichnen lassen
MEINS


Gianna Henning:posita
...und schicke mir bitte eine Postkarte...
oder Post für mich und Post für dich - ein altes Spiel mit neuen Leuten.

   
   

Dialoge 2 Offenheit:  Wiebke Lohfeld/Koblens + Robby Höschele/Stuttgart

Wiebke Lohfeld: ich lebe in beständiger Offenheit - und habe immer weniger Angst davor.
oder:
Leben ins Offene mit immer weniger Angst....

Robby Höschele:
Ich mache mir Wiebkes Gedanken zu eigen, nachdem das Kommende so wie so immer offen ist, sie aber mit den Jahren immer weniger Angst davor hat. So geht es mir auch.


Mobile Akademie2: Projektvorstellung im Dialog

Petra Dais

Gebetshaltungen
In meinem Alltag erlebe ich ständig: Menschen sitzen konzentriert vor ihren Laptops oder Smartphones und scheinen in eine andere Welt zu tauchen. Die Haltung erinnert mich an religiöse Gesten – Gebet, Meditation...
Ein inszeniertes Bild in einem Kirchenraum entsteht.


Beate Bönninger:
Kleine Leute in der großen Küche

2. Preis Playing Arts Award 2011

Projektbeschreibung>>> Laudatio>>>
Mehr>>>


Esther:"...."to reconsecrate a desecrated church"...

siehe hier>>>
 


Wunderblock 5

 


Dialoge 3 Offenheit mit Dr. Jürgen Frank + Christoph Riemer

Ins Offene reden“, heißt eine“ Ansprache halten“. Im Gegenüber und beeindruckt vom „Angesprochenen“ sammeln sich in meinem Gefühl Bilder und Worte. Der Eindruck meines Gegenübers mobilisiert meine Ausdruckskraft – allerdings nur, wenn Interesse und Spannung, ja erotische Spannung da ist. Unerotische Ansprache hat Kiess im Mund, ist lau und langweilig. Die beflügelte Ausdruckskraft ist nicht geschenkt. Sie braucht viel Übung und  Fleiß im Sammeln sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten. „ Ins Offene Reden“ braucht den unvorbereitet vorbereiteten Redner.


Mobile Akademie3: Projektvorstellung im Dialog

Lothar Müller/Klemens Schreiner

Alle Guten Geister - virtuell und doch allgegenwärtig: 'unsterbliche,
gigantische Personen' ...'nicht echt, aber umso wahrer'.

foto:
leon#elton 28.10.2011/fotoaktion lfd. nr.5
(sueddeutsche zeitung feuilleton/23.20.2010 'angenehm künstlich' elton john und leon russell haben zusammen eine platte gemacht.)

Ute Plagge:
Danke für die Wolken

Erster Preis  Playing Arts Award 2011

   
Projektbeschreibung>>> Laudatio>>>


Rainer Buland: Glückshafen

click for big


Sonntag 30.10. 2011

Performativer Impuls und Andacht von Petra und Robby
"Die Gemeinschaft der Heiligen"
 
            

Playing Arts ist jetzt für mich: Formulierungen der Teilnehmenden>>>


Playing Arts Aktuell / Eva Maria Berrler /Dr. Rainer Buland:

 


                                                                                                                         Rainer Buland: Offenheit im Lebensspiel PDF >>>
 

Playing Arts Award

für Beate Bönninger und Ute Plagge:


Eine sms kam an!!!!

Geheime Botschaft eines Nichtanwesenden: "...aber es gab doch Kuchen" / VG an alle Matthias Reim


Danke Helmi!
Playing Arts Projekte 2011

Uschi G.

Zauberhaube

Ich bin verdrahtet.
Meine Sinne sind eingeschränkt.
Es reicht.
Es ist an der Zeit. Ich werde 65.
Befreiung.
Und was dann?
Kostbare Zauberhaube

Begegnung mit dem Projekt von Ingeborg Lüscher  „Zaubere für mich“
und mit Projekten und Texten von Marina Abramovic : „Du musst Dinge tun, die Angst machen.
Was einen wirklich jung hält, ist das zu machen, was man liebt, so wenig Kompromisse wie möglich
einzugehen und sich immer wieder selbst zu überraschen.“

Sommeratelier 2011 im Kloster Volkenroda


Marjan Meeuwsen

Project-in-progress

"Gib' mir mein Herz zurück - TTT: Trau(er) Kleid aus TaschenTüchern"


Heidrun B.

eingebuddelt in der Erde ?

akkurat gesät   von mir   so mancher Schuh

jahrelang nun schmort das Wachstum

manchmal blitzt es   -   eine Schnalle   -

aus des Schrebergartens Mief

aber nix ist mit `nem Phönix

diesem strahlend leuchtenden Wunschtraum

der sich, hell erhebend aus der düstren Erde schält

alles Unkraut, dicht verwachsen

nun sogar so´n Essigbaum

ach, wie schön dacht´ ich die Zukunft

damals bei der nächtgen Saat

doch der nächste Vollmond soll erschauern

ich zerr´s   ( alles )  an den hellen Tag


Wilfried Diesterheft.-Brehme

"Ich befülle Vinylhandschuhe mit gebrauchten Federn, 
auf denen Menschen geschlafen/ geträumt haben und installiere diese 
Handschuhe an verschiedenen Orten (Kirchen in Langenfeld, Essen, Siegburg,Ratingen.
Mittlerweile habe ich 222 Handschuhe befüllt, im Laufe des nächsten Jahres 
möchte ich immer mehr davon herstellen.
Mein Traum ist es, dann einen großen Raum damit zu gestalten - einen Raum, der davon lebt. 
Vielleicht gibt es ein Museum oder einen anderen Ort genau dafür!!!!"

S.Trickliesel

Die Berner Strixen stricken sich die Welt, bis sie ihnen gefällt!
Alle 2 Wochen treffen sich wolllustige Menschen an geheimen Treffpunkten in Berne, um ihrer aktuellen Leidenschaft nachzugehen:
Maschenartig werden Figuren oder Hüllen hergestellt, die dann in nächtlicher Attacke, gut getarnt und
hoch geheim im Wohnort angebracht werden. 
Der Spaß steckt in der phantasievollen Gestaltung von öffentlichen Orten, in der "grenzwertigen Legalität" der Aktionen (Bekanntschaft mit der Bundespolizei inklusive)
und den vielfältigen Resonanzen auf das Wollgraffiti.
Durch unsere Aktionen verändern sich unsere eigenen Sichtweisen auf unsere Umgebung.
Und auch die Wahrnehmung der Betrachter wird geschärft.
 

Film >>>
 


Eva Maria König