Kloster Volkenroda ist ein Ort voller verborgener Möglichkeiten
– ein Ort, der dazu einlädt, ihn im Sinne von Playing Arts zu bespielenUnd dabei ganz neue Entdeckungen zu machen.
Auf die Kraft dieses Ortes setzen wir, auf die Sehnsucht nach unverplanter Zeit und
Spielräumen, auf das Wissen um die Weisheit des Zu-Falls und auf die Erfahrung, dass in der Begegnung und im Zusammenspiel sich das für uns Wichtige ereignet.

Das Thema,das wir zwischeneigener Bewegung und gemeinsamer Sache ansiedeln, lautet:

ÜBERGÄNGE RISKIEREN

In Hinblick auf die Gruppe der Teilnehmenden wäre es wunderbar, wenn vertraute Spielerinnen und Spieler aus den Playing Arts - Zusammenhängen weitere Interessierte und Neugierige einladen würden.

Gianna Hennig/Jena,  Robby Hoeschele/ Stuttgart,  Birgit Weindl/Kaiserslautern

Impuls von Birgit Weindl:
 
Durch welche Tür gelange ich in den Raum des Spiels?
Wodurch muss ich gehen um zu einem Spielraum zu gelangen?
Wodurch eröffnet sich dieser Spielraum?
 
Mein Einstieg war die Annäherung an einen Ort mit einem Frage - und Materialfeld.
 Wie nähere ich mich einem Ort?
 
Welche Geschichten, Erlebnisse, Begegnungen, Erinnerungen, Bilder und anderes schichten wir übereinander bis sie zu einem Ort werden?

Impuls von Robby Höschele:

 

Ortsentdeckungen – Ins Offene …

Ich will niemanden mit meinem derzeitigen Lebensmotto "Ins Offene leben …" belästigen, aber bei allem, was einem so oft verschlossen, eng begrenzt oder kleinmütig entgegen kommt, möchte ich mich gerne mehr um Offenheit und Weite kümmern. Ich mag aber und kann auch nicht vor verschlossenen Türen zu lange nach dem Schlüssel suchen. Irgendwann ist auch ´mal gut, ich akzeptiere es, dass es ZU ist und gehe weiter. Spannend wird es aber bei der Frage der Offenheit im Leben erst, wenn es wirklich ganz konkret wird: Wie ist meine Haltung, wie stehe ich da, wenn ich "ins Offene" will? Ich finde, das kann man auch auf die Ortserkundung an so einem neuen, den meisten unbekannten Ort, wie das Kloster Volkenroda übertragen
 
 

Impuls Gianna Hennig:

 

Mein Thema: "Wegbegleiter von Playing Arts" hat sich verwandelt in
 
Wer oder was berührt mich?

in Berührung sein mit sich und anderen... sich berühren lassen...berührende Momente im riskierten Übergang...

Impuls ChristophRiemer:

Spirituelle Garküche: Was wärmt die Seele?

Luise Carrol - Alice hinter den Spiegel:

"Ein Ei hat so etwas versöhnliches"

Inszeniere Dich mit einem Wachtelei:

da, wo bänke rasiert werden und farbige linien fensterklebend figuren zaubern, fühle ich mich eingeladen zum ortswechselndem ankommen, werde neugierig auf andere(s) und auch auf mich


 
 

Ein Ort der Ambivalenzen, Mauern und Durchlässigkeit, eingeschlossen und großzügig, geistlich und weltlich.

                                    Ein Ort, der ob seiner Größe und Weitläufigkeit in mir zunächst das Kleine, Zarte anregt – Arbeit mit Filtertüten.

                               Ein Ort, der nach Erweckung ruft, Erweckung in mir. Lust, verborgene Kräfte zu entfalten, Bewegung, Tanz, Stimme groß werden lassen.

Ein Ort, an dem ich die Durchlässigkeit von Mauern erproben und bespielen möchte.

 
 
      ein weiter Resonanzraum, der mir Lust macht auf mehr…
 

in guter Gesellschaft seinen eigenen Verücktheiten liebevoll Raum geben.Stillsein, Fühlen, Handeln ohne verstehen zu müssen.

Was man hineinsteckt, kommt irgendwann, irgendwo, irgendwie wieder raus.

 Mit den Geistern ins Spiel kommen.

Wird es in die Geschichte eingehen als das Volkenroder Bockwursttreffen?



Die Idee der spirituellen Garküche: transmediale Geschmacksproben, visuell, akustisch, performativ und auch essbar! Wie läßt sich zum einem Thema ein gemeinsamer Ort schaffen, der andere Möglichkeiten eröffnet als der Alltag? Wie wird aus den verschiedenen Elementen mehr als nur deren Addition?

diesmal performative Aufgabenkarten in den Schürzentaschen - immermal passierte etwas unverhofftes...

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Resonanzen der Gäste zur spirituellen Garküche

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