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Playing Arts ist ein Name für eine Praxis, für ein Tun von Menschen, die sich in Prozesse der Gestaltung eigener ästhetischer Produkte/Projekte begeben. Sie malen, schreiben, tanzen, fotografieren, filmen, schaffen Skulpturen, spielen Theater, singen und musizieren, denken und sprechen, kochen und feiern, beten,... und was es sonst alles noch an ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten geben mag. Das tun sie erst mal für sich selber, aber auch in Kontakt und Unterstützung mit Anderen. Sie finden, gestalten und bestimmen ihre Themen/Inhalte selber und arbeiten nach eigenen Vorstellungen ohne pädagogische Anleitung, psychologische Deutung, fremde Leistungsbewertung, künstlerische Ansprüche, funktionale Zwecke o.ä.
Es geht also in Playing Arts um das selbstbestimmte Aufnehmen der eigenen ästhetisch gestalterischen (Lebens-) Spur in Wechselbeziehung mit Anderen - und das ohne direktive (pädagogische) Anleitungen.

Playing Arts erzeugt soziale Settings als Frei-Räume, in denen selbstbestimmte Gestaltungs-Erfahrungen möglich werden, ohne dass diese fremdbestimmt angeleitet oder bewertet würden. Playing Arts ist also eine individuelle Haltung, ein persönliches Handeln, und auch eine Netzwerk von Beteiligten, die sich mit ihren ganz eigenen Spielen und Projekten doch aufeinander beziehen.
 

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